Elektrisch unterwegs (meistens zumindest …)

In der Fotografie können wir ja schon länger auf stinkende Chemie verzichten und nutzen elektrischen Strom, um unserer Arbeit nachzugehen. Beim Weg zum Kunden geht das inzwischen auch.

Bislang hatte mein fahrbarer Untersatz einen Zusatztank für LPG-Autogas an Bord, mit dem ich möglichst umweltschonend unterwegs war. Weniger CO2-Ausstoß als ein Benziner und dabei nicht die Feinstaub- und Stickoxyd-Problematik des Diesels – so war meine Idee. Aber in 2019 gibt es dafür inzwischen bessere Wege und so sollte der neue Firmenwagen am liebsten elektrisch unterwegs sein. Dennoch ist es zunächst „nur“ ein Plugin-Hybrid geworden, aber ich denke, das ist mehr als nur ein guter Anfang.

Reine Elektro-Autos benötigen große Batterien und die Gewinnung der Rohstoffe ist aktuell noch nicht ideal in punkto Umweltverträglichkeit gelöst. Ein Plugin-Hybrid hat kleinere Batterien und ist daher etwas umweltschonender. Dennoch kann ich mit der möglichen Reichweite von 63km die meisten Strecken im Rhein-Main-Gebiet rein elektrisch zurücklegen. Aufgeladen werden die Akkus bei mir natürlich mit reinem Ökostrom von einem nachhaltig zertifizierten Anbieter.

Auch sind reine Elektro-Fahrzeuge mit großer Reichweite noch sehr teuer und das Auftanken dauert aktuell noch recht lang (vor allem im Vergleich zum Verbrenner). Ein Plugin-Hybrid dagegen verbindet das umweltschonende elektrische Fahren im Nahverkehr mit der Reichweiten-Sicherheit eines Verbrenners, so dass ich auch für entfernte Aufträge meine Kunden zuverlässig bedienen kann.

In den kommenden 4 Jahren, die mein Leasing-Vertrag läuft, wird sich am Automarkt und am Ausbau der Ladeinfrastruktur sicherlich einiges tun – dann wird wieder neu geschaut. Solange surre ich aber in Frankfurt und Umgebung höchst zufrieden teil-elektrisch zu meinen Kunden.