Insbesondere in der Finanzstadt Frankfurt, die sich selber wegen Ihrer Skyline auch gerne „Mainhatten“ nennt, kann man davon ausgehen, dass Business-Portraits normalerweise in normaler Büro-Kulisse geschossen werden. Ob nun eine alte Villa im schicken Westend, ein beeindruckender Büroturm in der City oder ein ganz normales Bürogebäude in Niederrad – meist finde ich ähnliche Räumlichkeiten vor, in denen man schnell und unkompliziert eine Location findet, wo die Fotos der Mitarbeitenden gemacht werden können.
Dieses mal kam allerdings ein internationales Chemie-Unternehmen auf mich zu, die im Chemiepark Höchst sitzen, wo zwar keine Produktion, aber eben Forschung und Entwicklung (neudeutsch R&D) stattfinden. Und so sollten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neben einem neutralen Headshot auch Portraits in Arbeitsumgebung bekommen.
Während viele moderne Büros schicke Empfangsbereiche, edle Besprechungsräume und stylische Büros haben, steht in dieser Branche Funktionalität an erster Stelle. Die modernen Büros, die es hier auch gab, waren aber eben für die Portraits nicht gefragt.
So habe ich meine beiden Sets back-to-back in einem Bereich aufgeschlagen, der mit entsprechendem Licht gut funktioniert hat. Natürlich musste einiges an Arbeitsutensilien beiseite geräumt werden, damit der Hintergrund clean genug war und nicht von den Personen ablenkt, andererseits mussten noch ein paar blaue Gegenstände passend dekoriert werden, damit es nicht zu nüchtern wirkt.
Ausgestattet mit 1 Laptop, 2 Kameras und 5 Blitzlichtern habe ich dann eine Person nach der anderen abgelichtet. Dabei bin ich wieder einmal sehr froh darüber, dass moderne Blitze und Kameras ermöglichen, komplett kabelfrei zu arbeiten. So gibt es keine Stolperfallen und man muss auch keine Steckdosen suchen und ewig lange Kabel verlegen …
Ein Hoch auf die Technik!






